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Schon
von weitem sieht man den Rauch eines Lagerfeuers aufsteigen. Aus dem großen
Zelt dringen Rauchschwaden und Kampfeslärm schallt herüber. Zwei wackere
Recken
üben sich vor dem Lager im Kampf. Von einer der
Zeltstangen grinst hämisch ein bleicher Totenschädel herab. Zwei Weiber
hängen einen schweren Topf über die Feuerstelle und beginnen Gemüse zu
schneiden, während ein Kerl gekonnt zwei Kaninchen ausnimmt.
Vor dem Zelt glänzen Schilde im
Sonnenlicht, stecken Dolche, Schwerter und andere Waffen im Stroh. Faule
Mannsbilder liegen auf Fellen, erzählen derbe Geschichten und lassen aus Kelchen
und Hörnern Met ihre Kehlen herunter laufen.
Abseits übt sich ein Gaukler beim Spiel mit den Keulen, während eine Gruppe
Kinder gebannt einem anderen beim wilden Tanz mit seinem Feuerstab zusieht. Ihre
Augen werden noch größer, als dieser das Feuer tief in seinem Schlund versenkt
und einem Drachenodem gleich Flammenwolken spuckt.
Alsbald
werden die Teller und Schüsseln mit einem dampfenden Eintopf gefüllt und die
hungrigen Gesellen sitzen beim gemütlichen Mahl beieinander.
Auf die Frage, wer sie denn wären
und woher sie kämen, bekommt man zur Antwort: "Wir sind die Fahrend' Leut', ein bunter Haufen
Reisender aus aller Herren Länder. Wir haben uns zusammengetan, um auf unseren
Wegen den lauernden Gefahren und der drohenden Einsamkeit besser widerstehen
zu können. Wir ziehen von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf, von Markt zu
Markt, um unser Können darzubieten ..."
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